CX FAR am Donnerstag den 20. August

Am kommenden Donnerstag gehen wir dem aktuellen Schottertrend mal ganz wörtlich auf den Grund und schauen bei einer der größten Kiesgruben Brandenburgs vorbei, die sich südöstlich von Berlin in den Wald gefressen hat. Der Weg dorthin führt passenderweise über eine neu angelegte Straße, die frisch geschottert, aber noch nicht asphaltiert ist. Wir wagen also einen Blick in genau jene Hexenküche, die der Hobby-Mineraloge J. W. v. Goethe immer wieder als Ursituation der Weltenschöpfung beschrieb, da sie einen direkten Blick in die Sedimente der Erdgeschichte ermögliche.

Wie ein Atlas an Gebärde,
Hebt er Boden, Rasen, Erde,
Kies und Grieß und Sand und Letten,
Unsres Ufers stille Betten.

J.W. Goethe: Faust. Eine Tragödie.

Im Mai 1831 besuchte Goethe selbst z.B. den Kiesbruch Süßenborn, um sich die Fundstelle eines Elefantenbackenzahns anzusehen, den er dann im Dezember selben Jahres in seine naturwissenschaftliche Sammlung aufnahm.

Haben letztlich die ‚Neptunisten‘ oder die ‚Vulkanisten‘ recht? Was ist des Pudels Kern der Gravelei? Sind es also vielleicht am Ende Schotter und Kies, die die Welt in ihrem Innersten zusammenhalten? Nach dem Dreckigen Donnerstag wissen wir hoffentlich mehr!



20.09.2020
18:30Uhr

FAR

72km

230hm

90%

7/10

Treffpunkt (18:30 Uhr) Nordufer der Rumelsburger Bucht auf Höhe des Kajak Verleihs


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Anmeldung

Vorherige Anmeldung unter vollem Namen über das unten stehende Formular ist obligatorisch!

Sonst noch wichtig:
– Helm ist obligatorisch, zudem bitte Schlauch, Pumpe,
Riegel, Wasser, Regenschutz, etc. nicht vergessen
– Vorder- und Rücklicht für den Rückweg, für vorne am besten sowohl eine Lenker-, als auch eine Helmlampe.
– Neben Cyclocrosser*innen sind natürlich auch flotte MTBer*innen willkommen
– Mindestens 32mm Reifenbreite, empfohlen sind um die 40mm

Gemeinsam starten, gemeinsam ankommen. Alle fahren auf eigene Verantwortung

Mit Absendung Eurer Anmeldung akzeptiert Ihr folgende Punkte:

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